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Von Kopf bis Fuß – von Fuß bis Kopf

Anfangs ist man geneigt zu fragen: Was haben Zähne mit den Füßen zu tun? Langjährige wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass es konkrete Zusammenhänge zwischen Körperstatik und Gebiss und dem Kiefergelenk gibt. Viele unserer kleinen Patienten brauchen diesbezüglich eine besondere Hilfe: Kinder mit Schräglagen, mit Störungen der Motorik, mit schwachem Muskeltonus, mit mangelnder Konzentration. Oft handelt es sich dabei um Kinder mit Folgen von Querlagen oder schweren Geburten. – Aus dem Griechischen übersetzt heißt ORTHOPÄDIE „das gerade Kind“. Daran anknüpfend hat die ganzheitlich-systemische KieferORTHOPÄDIE den ganzen Menschen im Blick. Sie bindet die harmonische Entwicklung des ganzen Körpers und nicht nur des Kiefers und der Zähne in das therapeutische Konzept ein.
Der Körper ist als mit einem großen Orchester zu vergleichen, bei dem alle Mitglieder mit gut gestimmten Instrumenten harmonisch zusammen spielen müssen. Der Dirigent, das Zentrale Nervensystem ist ein zentrales Steuerungssystem. Wenn eine Dysharmonie unter den Mitgliedern des „Körperorchesters“ entsteht, kann es zu Störungen (Missklängen) kommen wie: Wirbelsäulenfehlhaltungen; Koordinationsstörungen; Konzentrationsstörungen, da alle Energie zur Gleichgewichtserhaltung in den zentralen Organisationsstellen verbraucht wird.
Durch Früherkennung, Vorsorge und rechtzeitige Behandlung trägt die KieferORTHOPÄDIE in Zusammenarbeit mit Logopäden, Ergotherapeuten und Physiotherapeuten zur Prävention und zur Vermeidung von aufwändigen Spätbehandlungen bei. Fehlentwicklungen werden frühzeitig gestoppt!